Jul 02

Mit Selbstständigkeit verbinden viele Menschen ein hohes Risiko, einen hohen finanziellen Aufwand und das bekannte Sprichwort „selbst und ständig“. Dennoch gehen viele Arbeitnehmer den Weg in die Selbstständigkeit, denn die Selbstständig bringt auch viele positive Aspekte mit sich. Dennoch will die Selbstständigkeit gut geplant sein.

Entwickeln Sie Ihre Geschäftsidee und stellen Sie einen Businessplan auf

Der Weg in die Selbstständigkeit beginnt mit der Geschäftsidee. Diese bildet die elementare Grundlage. Die Geschäftsidee muss gut durchdacht werden. Nehmen Sie sich ruhig mehrere Tage oder Wochen Zeit und lassen Sie Ihre Geschäftsidee reifen, denn nur ein gut durchdachtes Konzept kann zum Geschäftserfolg führen. Wägen Sie immer wieder Pro und Contra gegeneinander ab und tauschen Sie sich mit Vertrauenspersonen aus. Hat sich Ihre Geschäftsidee mit Inhalt gefüllt, dann erstellen Sie einen Businessplan. Informationen und Hilfestellungen zur Businessplanerstellung finden Sie im Internet oder bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer. Der Businessplan bildet die schriftliche Niederlegung und Erläuterung der Geschäftsidee. Ein Businessplan ist nicht nur hilfreich, sondern wird auch für die Beantragung von Fördergeldern oder als Vorlage bei Geldgebern benötigt. Verkaufen Sie Ihre Idee mit Hilde des Businessplanes.

Die Finanzierung

Bei der Frage, „wie kann ich mich selbstständig machen“ spielt die Finanzierung eine bedeutende Rolle. Je nach Vorhaben der Selbstständigkeit wird ein unterschiedlicher Finanzierungsbedarf benötigt. Die Finanzierung der Selbstständigkeit kann mit verschiedenen Maßnahmen realisiert werden. Staatliche Förder- und Kreditprogramme werden angeboten, ein Gründungszuschuss kann beantragt werden, private Investoren können aufgesucht werden, Bankkredite in Anspruch genommen werden oder Leasingverträge abgeschlossen werden. Vergleichen Sie sorgfältig die vielen verschiedenen Angebote, wählen Sie die richtigen aus und erstellen Sie einen Finanzierungsplan.
Zu unterscheiden ist grundsätzlich das Eigen- und das Fremdkapital. Für den Weg in die Selbstständigkeit sollte immer ein gewisser Anteil an Eigenkapital vorhanden sein, um das Risiko der Selbstständigkeit so gering wie möglich zu halten. Wichtig ist zudem eine strikte Trennung von privaten Ein- und ausgaben sowie geschäftlichen, also im Rahmen der Selbstständigkeit angefallenen Ausgaben und Einnahmen.

Die Wahl der Rechtsform

Bei der Frage, „wie kann ich mich selbständig machen“ ist auch die Wahl der Rechtsform beinhaltet. Planen Sie eine hauptberufliche oder eine nebenberufliche Selbstständigkeit? Sind Sie freiberuflich tätig oder wollen Sie einen Handel betreiben? Fallen Sie unter die Kleinunternehmerregelung oder sind Sie Unternehmer? Haben Sie Angestellte oder sind Sie alleine tätig? All diese Fragen entstehen bei dem Weg in die Selbstständigkeit. Zudem besteht die Wahl zwischen verschieden Rechtsformen. Die häufigsten sind: Personengesellschaft, Einzelunternehmer, Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, Offene Handelsgesellschaft, Partnerschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Aktiengesellschaft oder die Limited. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Rechtsformen müssen sorgfältig abgewogen werden, bevor die Entscheidung der Rechtsformwahl folgt. Sie ist entscheidend für spätere Unternehmensaktivitäten.
Anmeldung bei den Behörden

Je nach Vorhaben müssen Sie ihren Weg in die Selbstständigkeit melden. Eine Gewerbeanmeldung im örtlichen Rathaus und eine Meldung an das Finanzamt sind unerlässlich. Weiterhin bestehen gegebenenfalls Mitgliedschaften in Berufsverbänden oder bei den Industrie.- und Handelskammern. Auch eine Eintragung ins Handelsregister kann Voraussetzung sein. Für Freiberufler und spezielle Betriebe (z.B. Forstbetriebe) gelten gesonderte Vorschriften. Informieren Sie sich über die notwendigen Gründungsschritte bei Ihrer Stadtverwaltung.

Wie kann ich mich selbstständig machen? Dies ist eine Frage, bei der viele einzelne Aspekte zu beachten sind. Lassen Sie sich jedoch nicht von Bürokratie und Formularen abschrecken. Erst einmal den Weg in die Selbstständigkeit begonnen, ist der Gründungsaufwand kein großes Hindernis mehr.

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Jun 19

Der Shopping-Club Brands4Friends, das Schweizer Business-Portal Doodle und die ÖKO-Plattform für nachhaltige Produkte, Brandsparent.de, haben die “Business Idee 2008″ der Fachzeitschrift Internet World Business gewonnen. Die Preise wurden anlässlich der Internet World Messe in München am Dienstag abend verliehen.

“Die zehnköpfige Jury wählte die Preisträger aus insgesamt 20 Nominierungen aus”, erklärte Chefredakteur Dominik Grollmann bei der Verleihung. Alle nominierten Projekte hätten gezeigt, dass es im Internet ein großes Potenzial an Geschäftsmodellen gibt, die es noch zu entdecken gilt. Gesucht wurden im Rahmen des Votings Geschäftskonzepte, die das Internet in naher Zukunft verändern oder prägen können

Beim Erstplazierten Brands4Friends http://www.brands4friends.de handelt es sich so um einen geschlossenen Shopping Club, der durch sein schnelles Wachstum überzeugen konnte. Binnen eines Jahres hat der Club sein französisches Vorbild http://www.venteprivee.fr überholt und kann bereits auf eine Zahl von 1 Mio. Usern verweisen. Das junge Unternehmen hat große Ziele: “Wir glauben, dass wir in Deutschland vier bis fünf Millionen Käufer gewinnen können”, sagte Mitgründer Nikolaus Speeck. Das Geschäftsmodell besteht darin, hippe Markenprodukte zu günstigen Preisen an die Shopping-Community zu verkaufen – wobei jeweils nur ein Produkt pro Woche offeriert wird.

Die Doodle-Terminplattform http://www.doodle.ch – der Zweitplatzierte des Votings, bietet Mitarbeitern in Unternehmen die Möglichkeit, ihre Terminplanung und -vereinbarungen übersInternet abzuwickeln. Der besondere Reiz des Portals liegt darin, dass es sehr einfach zu bedienen ist und mittlerweile auch von über zwei Milllionen Usern genutzt wird. Der Gründer, Michael Näf, treibt derzeit die Internationalisierung voran. “Die ganze Welt soll uns nutzen”, sagte Näf. “Seit heute sind wir auch unter der Domain .com zu erreichen.”

Der dritte Preisträger Brandsparent http://www.brandsparent.de bündelt auf seiner Shopping-Plattform Anbieter nachhaltiger Produkte. Der besondere Focus liegt dabei darauf, die Konsumenten über die Produktionsweise und Philosophie der Markenartikler zu informieren, und das mit Erfolg. “Derzeit liegt die Herausforderung darin, beim Konsumenten stärker wahrgenommen zu werden”, erklärte Brandsparent-Gründer Philippe Renft. “Dass wir auf auf dem richtigen Weg sind, zeigen die vielen positiven Reaktionen.”

Die Business Idee der Internet World Business Fachzeitschrift ist ein Publikumspreis. Insgesamt stimmten rund 27.000 Internet-Nutzer über die von der Jury nominierten 20 Geschäftsideen ab. Die Preise wurden heuer zum ersten Mal vergeben, in den vergangenen zwei Jahren wurden die Internet-Unternehmer des Jahres gekürt.

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Jun 19

Wie man im Web-2.0-Zeitalter mit einer guten Idee auch ohne Startkapital ein florierendes Geschäft aufbauen kann, beweist der niederländische Akkuhersteller 3GJuice http://www.3Gjuice.com seit etwa zwei Jahren. “Ich war mit der Akkuleistung meines ersten iPhones sehr unzufrieden. Nach einigen negativen Postings auf LinkedIn meldete sich ein Batteriehersteller mit einer Lösung bei mir, ich entwickelte die Idee weiter und so kam die Sache ins Rollen”, erzählt 3GJuice-Gründer und CEO Henk van Ess im pressetext-Interview.

300 Vorbestellungen als Finanzierungsbasis
Die von dem Business-Abenteurer mithilfe eines chinesischen Erzeugers auf den Markt gebrachten iPhone-Zusatzakkus wurden innerhalb kürzester Zeit zum Verkaufsschlager. Während das erste 3GJuice-Modell gerade einmal in einer 300-fachen Ausfertigung produziert wurde, setzt das Unternehmen nun monatlich bereits über 1.000 Spezial-Akkus ab.
Neben zwei kabellosen Zusatzakkus für iPhone- und iPod (“DeLuxe” und “Just in case”) hat das Unternehmen auch einen externen Akku für Macbooks sowie einen leistungsstarken Universalakku (“Major Mojo”) im Programm. Der Vertrieb erfolgt in erster Linie über Amazon und einige Apple-Zweigstellen.

Seinen unerwarteten Geschäftserfolg führt der in erster Linie als Medienberater und Journalist tätige Niederländer auf das Internet und seine sozialen Netze zurück. “Business 2.0 bedeutet für mich, dass Konsumenten die Sache selbst in die Hand nehmen, wenn sie mit einer gewissen Entwicklung auf dem Markt nicht zufrieden sind”, so van Ess. “Mit dem Akku-Problem beim iPhone stand ich ja nicht allein da. Die Hilfsbereitschaft von wildfremden Menschen bei der Umsetzung des 3GJuice-Projekts hat mich aber dennoch sehr überrascht.”

Kostenlose Hilfe aus sozialen Netzen
Über die diversen Netzwerke wie LinkedIn, Twitter oder Facebook holte sich van Ess nicht nur die notwendigen Recherchetipps und Hinweise, wie ein optimaler iPhone-Zusatzakku konzipiert sein soll. Vielmehr konnte van Ess auf diese Weise auch 300 Käufer soweit von seinem Konzept überzeugen, dass sie durch ihre Vorbestellung die Produktion der ersten Akku-Tranche finanzierten. Aber nicht nur das: Für die Firmenlogo-Gestaltung gewann der Niederländer so den international tätigen Grafikdesigner Demian Rosenblatt.

Weitere Social-Networks-Kontakte steuerten Promotion-Videoclips oder auch das Handbuch kostenlos bei. Als Gegenleistung stattete van Ess die Helfer seinerseits mit den begehrten Akkus aus. “Gerade im Internetzeitalter muss man zunächst im Kleinen denken, um mit seiner Geschäftsidee erfolgreich zu sein. Dabei sollte man aber nicht zwanghaft nach einer Nische suchen, sondern natürlicherweise die Nische sein. Leidenschaft für die eigene Sache ist wichtig, ebenso wie die Präsenz in Netzwerken und Social Media”, ist van Ess überzeugt.

Best Buy-Angebot ausgeschlagen
Für 3GJuice wendet van Ess eigenen Angaben zufolge nur zehn Prozent seiner Arbeitszeit auf. Den persönlichen Kontakt zu Kunden und Entwicklern pflege er aber weiterhin, um auf die Bedürfnisse der User besser reagieren und die eigenen Produkte optimieren zu können. “Die US-Elektronikkette Best Buy hat einmal angerufen und wollte 100.000 Akkus in Auftrag geben. Das Risiko, dass ich dann auf 90.000 Stück sitzen bleibe, war es mir aber nicht wert. Ich will ja nicht Paletten von Akkulieferungen hin- und herschieben, sondern spannende Lösungen entwickeln, die mir selber Freude bereiten. Best Buy hat mich damals für verrückt erklärt, dass ich dieses Angebot ablehne”, sagt van Ess.

Untätig bleibt der exotische Unternehmer aber keineswegs. So laufen die Vorbereitungen zu einem Zusatzakku für Apples iPad bereits auf Hochtouren, wie van Ess gegenüber pressetext verrät. “Alle derzeit auf dem Markt befindlichen Lösungen, einschließlich unseres Produktes 3GJuice Major Mojo brauchen viel zu lange, um das iPad zu laden. Unser geplanter Akku soll das iPad in zwei bis maximal vier Stunden komplett aufladen. Das Design wird gewohnt schlicht und praktisch ausfallen. Aufgrund der Größe des iPads werden wir allerdings um ein Kabel nicht herumkommen”, so van Ess.

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